Höhenweg 1 – Etappe 11: Rifugio Oratorio di Cuney → Oyace
Hinweise
- Ausgestattete Abschnitte auf freiliegendem Fels: Handschuhe empfohlen
- Langer Abstieg nach dem Pass: früh starten
- Überprüfen Sie vor dem Col Vessonaz noch einmal das Wetter
1 / 2Karte & Route
Offizieller GPX-Track — Autonome Region Aostatal / lovevda.it
Kondition
~3900 kcal geschätzt
Die elfte Etappe führt den Alta Via 1 vom hohen Mittelteil – Rifugio Oratorio di Cuney auf 2652 m – zum Valpelline-Talboden bei Oyace und überquert in einem langen Abstieg fast 1400 Höhenmeter über exponierte Bergrücken und einsame Weiden. Trotz eines bescheidenen positiven Höhenunterschieds von nur 504 m erhält die Etappe ihre EE-Bewertung durch kurze Kletterabschnitte auf freiliegendem Fels und durch die kumulative physische Belastung, die zu den ohnehin schon müden Beinen hinzukommt. Die Route bewältigt den Col Chaleby (2653 m) und den Col de Vessonaz (2793 m) – den höchsten Punkt der Etappe – bevor der lange Abstieg nach Oyace auf gemischtem Gelände und langen Serpentinen verläuft. Das Valpelline ist eines der am wenigsten besuchten und unberührtesten Täler in der Region Aosta: keine Skigebiete, minimale touristische Infrastruktur, viele aktive Sommerbauernhöfe. Oyace (1397 m) ist ein kleines Dorf mit Grundversorgung und einer regionalen Busverbindung nach Aosta. Eine frühe Abreise vor 7 Uhr morgens wird empfohlen, um Oyace am frühen Nachmittag zu erreichen und die steilen Abschnitte mit frischer Energie in Angriff zu nehmen.
Entlang der Route: von Rifugio Oratorio di Cuney (2652 m), führt der Weg über Col de Vessonaz (2793 m) — Stage high point, short equipped sections, bis Oyace (1397 m). Unterwegs erreicht man die Hütte Oratorio Di Cuney, ein nützlicher Stützpunkt. Am Horizont dominieren Mont Vélan (3734 m), Grand Combin (4314 m).
Geowissenschaften
Geologie & Landschaft
Der Abstieg nach Oyace führt entlang des Col de Vessonaz über den penninischen Stapel mit Kalkschiefern, Glimmerschiefern und Ophioliten (Serpentiniten und Metabasalten). Ozeanische Gesteine zeigen eine hydrothermale Alteration mit faserigen Mineralien, die es zu vermeiden gilt. Der Valpelline-Hang zeigt Würm-Gletscherablagerungen des By-Gletschers mit wiederaufgebauten Moränen und fluvio-glazialen Terrassen. Unterhalb von 2000 m treten austroalpiner Augengneis mit Quarzbändern und chloritischen Phylliten auf. Kolluviale Ablagerungen und aktive Erdrutsche deuten auf Instabilität an Steilhängen hin. Der Talboden von Oyace entsteht auf alluvialen Ablagerungen des Baches Buthier mit Kieselsteinen aus Gneis, Serpentinit und Kalkstein.
Geschichte & Kultur
Oyace ist eine der kleinsten Gemeinden im Valpelline mit Tradition in der Milchwirtschaft und aktiven Sommerbauernhöfen. Das Tal gehört zu den am wenigsten entwickelten in der Region.
Wasserstellen
Wasser in der Cuney-Hütte. Tragen Sie Vorräte für die Hochtraverse. Brunnen im Zentrum von Oyace.
Anreise
VITA-Bus nach Oyace von Aosta über Valpelline (begrenzter Fahrplan).
Nahe Gipfel
Hütten & Biwaks
Fotogalerie
Fotos werden sofort veröffentlicht. JPG/PNG/WebP, max. 6 MB.
Flora entlang des Weges
Beobachtbare Fauna
Angrenzende Etappen
AErstellt und geprüft von Andrea Rama
Datenquelle: Catasto Sentieri Regione VdA + AllTrails (15.0 km verificati, tratti attrezzati segnalati) · Open data — DGR 899/2014
Zuletzt geprüft:
Valpelline
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