Höhenweg 1 – Etappe 16: Rifugio Frassati → Rifugio Bonatti über Col Malatrà
Hinweise
- AV1 höchster Punkt: Wetter und Schnee prüfen
- Langer Abstieg auf taunassem Gras am Morgen
- Buchen Sie Bonatti Wochen im Voraus
1 / 3Karte & Route
Offizieller GPX-Track — Autonome Region Aostatal / lovevda.it
Kondition
~3100 kcal geschätzt
Etappe 16 ist die alpinste Etappe des gesamten Höhenwegs 1: Sie führt hinauf zum Col Malatrà auf 2925 Metern – dem höchsten Punkt der gesamten Route – und hinab ins Val Ferret zum Rifugio Walter Bonatti. Vom Rifugio Frassati aus steigt der Weg durch das Merdeux-Becken auf zunehmend felsigem und offenerem Gelände an, wobei Abschnitte mit kompaktem Geröll eine sorgfältige Trittarbeit erfordern. Das Kreuz am Col Malatrà ist ein lang erwartetes Wahrzeichen: Auf dieser Höhe ist das Panorama absolut: Der Mont Blanc erhebt sich in voller Majestät im Nordwesten, der Grand Combin im Osten und die Gipfel des Gran Paradiso am fernen Horizont. Der Abstieg in Richtung Val Ferret ist lang und zeitweise rutschig – frühmorgens taunasses Gras – daher ist es wichtig, auf dem markierten Weg zu bleiben. Das Rifugio Walter Bonatti (2025 m) ist die berühmteste Übernachtungsstation auf dem gesamten Alta Via 1, bekannt durch seine Nähe zum Tour du Mont Blanc und bietet einen unvergleichlichen Blick auf den Mont Blanc. In der Hochsaison ist eine Reservierung Wochen im Voraus unumgänglich.
Entlang der Route: von Rifugio Pier Giorgio Frassati (2540 m), führt der Weg über Col Malatrà (2925 m) — Highest point on entire AV1, panoramic cross, bis Rifugio Walter Bonatti (2025 m). Unterwegs erreicht man die Hütte Bonatti, ein nützlicher Stützpunkt. Am Horizont dominieren Monte Bianco (4808 m), Grandes Jorasses (4208 m).
Geowissenschaften
Geologie & Landschaft
Col Malatrà ist das geologische Dach des AV1, auf Augengneis und Glimmerschiefer des österreichisch-alpinen Grundgesteins mit Quarzbändern und Migmatiten. Der Aufstieg durchquert penninische Kalkschiefer und chloritische Phyllite mit deformierten Granitaufschlüssen. Der Abstieg ins Val Ferret durchquert Würm-Gletscherablagerungen des Miage-Gletschers mit Seitenmoränen und proglazialen Sedimenten. Findlinge aus Gneis und Granit zeugen vom glazialen Transport. Die Hänge des Malatrà-Tals weisen aktive Erdrutsche und periglaziale Geröllablagerungen auf. Unterhalb von 2200 m erscheinen dolomitische Kalkstein- und Schieferaufschlüsse des unteren Penninikums mit Ophiolithen in Seitentälern.
Geschichte & Kultur
Das Rifugio Walter Bonatti ist dem großen italienischen Entdecker gewidmet. Val Ferret ist ein historisches Tal der Tour du Mont Blanc und der frühen Alpenbesteigungen.
Wasserstellen
Wasser im Rifugio Frassati. Nehmen Sie Vorräte für den Passaufstieg mit. Wasser im Rifugio Bonatti.
Anreise
Nur Fußzugang. Notabstieg über Val Ferret oder Petit Saint-Bernard.
Nahe Gipfel
Hütten & Biwaks
Fotogalerie
Fotos werden sofort veröffentlicht. JPG/PNG/WebP, max. 6 MB.
Flora entlang des Weges
Beobachtbare Fauna
Angrenzende Etappen
AErstellt und geprüft von Andrea Rama
Datenquelle: Catasto Sentieri Regione VdA + thealps.com — km stimati, D+/D− da GPS traces · Open data — DGR 899/2014
Zuletzt geprüft:
Val Ferret
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