Höhenweg 1 – Etappe 15: Saint-Rhémy-en-Bosses → Rifugio Frassati
Hinweise
- Übernachtung vor dem Col Malatrà unbedingt erforderlich
- Schneefall bis Juli oberhalb von 2400 m möglich
1 / 2Karte & Route
Offizieller GPX-Track — Autonome Region Aostatal / lovevda.it
Kondition
~2900 kcal geschätzt
Etappe fünfzehn Anstiege von Saint-Rhémy-en-Bosses zum Rifugio Pier Giorgio Frassati, der Übernachtungsstation direkt unterhalb des Aufstiegs zum Col Malatrà, dem höchsten Pass auf dem gesamten Alta Via 1. Die Route führt durch das Merdeux-Becken auf einem Weg hinauf, der gepflegte Wiesen, Bachvegetation und offene Hänge durchquert, wobei im Westen die Umrisse des Petit Saint-Bernard sichtbar sind. Die 905 Höhenmeter verteilen sich gleichmäßig über die Distanz, sodass es sich eher um eine Etappe mit langer Dauer als um eine akute Schwierigkeit handelt. Das Rifugio Pier Giorgio Frassati (2540 m) ist dem jungen Turiner Bergsteiger gewidmet, der 1990 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen wurde und aufgrund seines Lebens im Dienst und der Liebe zu den Bergen als Mann der Seligpreisungen bekannt ist. Die Hütte bietet komfortable Unterkunft mit Verpflegung in einem modernen, einladenden Ambiente. Eine Übernachtung hier ist strategisch unerlässlich: Der Aufstieg zum Col Malatrà (2925 m) und der lange Abstieg ins Val Ferret am nächsten Morgen erfordern die früheste Abfahrt der gesamten Route.
Entlang der Route: von Saint-Rhémy-en-Bosses (1600 m), führt der Weg über Conca di Merdeux (2100 m) — Pastoral basin with Petit Saint-Bernard views, bis Rifugio Pier Giorgio Frassati (2540 m). Unterwegs erreicht man die Hütte Frassati, ein nützlicher Stützpunkt. Am Horizont dominieren Monte Bianco (4808 m), Grand Combin (4314 m).
Geowissenschaften
Geologie & Landschaft
Der Aufstieg in das Merdeux-Becken durchquert penninische Kalkschiefer und Glimmerschiefer mit Marmor- und Quarzitaufschlüssen. Oberhalb von 2200 m tritt das österreichisch-alpine Grundgestein mit Augengneis und chloritischen Phylliten zutage. Würmische Gletscherablagerungen prägen das Becken mit wiederaufgebauten Moränen und Seesedimenten. Hänge weisen kolluviale Ablagerungen und aktive Erdrutsche auf zersetztem Karbonatsubstrat auf. In einiger Entfernung in Richtung Petit Saint-Bernard treten metamorphe Einheiten des Mont-Blanc-Massivs zutage. Weiden entstehen auf tiefgründigen Böden aus zersetzten Moränen, die reich an organischer Substanz sind.
Geschichte & Kultur
Das Rifugio Frassati ist dem seligen Pier Giorgio Frassati gewidmet, einem jungen Turiner Bergsteiger. Das Becken wird immer noch für die Transhumanz auf Sommerweiden genutzt.
Wasserstellen
Dienstleistungen in Saint-Rhémy. Quellen im Merdeux-Becken. Wasser im Rifugio Frassati.
Anreise
VITA-Bus nach Saint-Rhémy von Aosta. Sommerverbindung nach Etroubles.
Nahe Gipfel
Hütten & Biwaks
Fotogalerie
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Flora entlang des Weges
Beobachtbare Fauna
Angrenzende Etappen
AErstellt und geprüft von Andrea Rama
Datenquelle: Catasto Sentieri Regione VdA + thealps.com (D+ verificato) — km stimati · Open data — DGR 899/2014
Zuletzt geprüft:
Valle del Gran San Bernardo
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