Höhenweg 1 – Etappe 8: Rifugio Grand Tournalin → Valtournenche

8.7 km
+309 m
−1317 m
4.5 h
Kondition
~2600 kcal geschätzt
Höhenprofil
Karte & Route
GPX herunterladenOffizieller GPX-Track — Autonome Region Aostatal / lovevda.it
Beschreibung
Etappe acht ist die längste Abfahrt im zentralen Abschnitt des Höhenwegs 1: Vom Rifugio Grand Tournalin auf 2535 Metern fällt der Weg über tausend Meter hinab zum Talboden von Valtournenche, dem Hauptort des Tals, in dem sich das Skigebiet Breuil-Cervinia befindet. Der erste Abstiegsabschnitt ist steil in gemischtem Gelände, wobei das Matterhorn fast jeden Schritt begleitet. Mit abnehmender Höhe verändert sich die Landschaft deutlich: Geröll und Hochweiden weichen Lärchen- und Fichtenwäldern, rauschenden Bächen und Steinkapellen am Straßenrand. Der Weg erreicht das Plateau von Cheneil – ein kleines Hochland mit spektakulärem Balkonblick über das gesamte Tal – bevor der letzte Abstieg nach Valtournenche (1520 m) erfolgt. Das Dorf bietet alle notwendigen Dienstleistungen: Supermärkte, Apotheke, Restaurants und Hotels. Der Schwierigkeitsgrad wird mit E bewertet, da der Höhenunterschied fast ausschließlich bergab verläuft und es keine technischen Abschnitte gibt. Um die Knie zu schonen, ist die Verwendung von Trekkingstöcken besonders auf der ersten steilen Strecke dringend zu empfehlen. Von Valtournenche führt eine Seilbahn nach Cervinia und zur Schweizer Grenze am Plateau Rosà.
Wichtige Punkte
Rifugio Grand Tournalin
2535 m · 0 km vom Start
Stage start
Valtournenche
1520 m · 8.7 km vom Start
Stage finish, full services
Geowissenschaften
Geologie & Landschaft
Der Abstieg von Tournalin überquert den Osthang des Matterhornmassivs, bestehend aus penninischem Gneis und Kalkschiefer mit Quarz- und Glimmerbändern. Cheneil überblickt Würm-Gletscherablagerungen des Valtournenche-Gletschers mit Endmoränen und fluvio-glazialen Terrassen. Unterhalb von 2000 m treten Ophiolithaufschlüsse (Serpentinite und Metabasalte) auf, die typisch für den oberen penninischen Stapel sind. Der Talboden von Valtournenche zeigt jüngste alluviale Ablagerungen des Baches Marmore mit Kieselsteinen aus Gneis, Kalkstein und Serpentinit. Bewaldete Hänge weisen Paläoböden auf zersetzten Gletscherablagerungen auf. Der Cignana-Staudamm (nächste Etappe) nutzt ein natürliches Becken auf wiederaufgebauten Würm-Moränen.
Geschichte & Kultur
Valtournenche ist die historische Hauptstadt des Matterhorntals mit Straßenkapellen und Bergsteigertraditionen, die mit den frühen Matterhornbesteigungen verbunden sind.
Wasserstellen
Wasser bei der Hütte und im Zentrum von Valtournenche. Quellen im Wald beim Abstieg.
Anreise
VITA-Bus nach Valtournenche und Cervinia. Seilbahn Valtournenche–Cervinia für schnelle Verbindung.
Parkplatz
Parcheggi a Valtournenche centro e area funivia.
Hinweise
- Steiler Abstieg: Trekkingstöcke empfohlen
- Taunasses Gras auf Grasflächen am Morgen
Nahe Gipfel
Start & Ziel
Start
Rifugio Grand Tournalin
2543 m
Ziel
Valtournenche
1528 m
Hütten & Biwaks
Fotogalerie
Flora entlang des Weges
Beobachtbare Fauna
Themen und Merkmale
Angrenzende Etappen
AErstellt und geprüft von Andrea
Datenquelle: Catasto Sentieri Regione VdA + AllTrails (8.7 km verificati) + thealps.com · Open data — DGR 899/2014
Zuletzt geprüft:
Valtournenche
Verwandte Wanderwege
Gleiches Tal oder ähnliche Routen — weitere Touren zum Entdecken.

Valtournenche — Val Saint-Barthélemy
Höhenweg 1 – Etappe 10: Rifugio Jean Barmasse → Rifugio Oratorio di Cuney
Das wilde Herz der Alta Via: 17 km über Fenêtre de Tsan, Col Terray und weiter zum Rifugio Oratorio di Cuney, mit Matterhorn und Grand Combin, die einen Horizont von 2700 Meter hohen Pässen dominieren.

Valtournenche
Matterhorn-Tour – Etappe 1: Breuil-Cervinia → Rifugio Duca degli Abruzzi
Aufstieg von Cervinia zum Rifugio Duca degli Abruzzi unterhalb der Ostwand.

Valtournenche
Matterhorn-Tour – Etappe 2: Rifugio Duca degli Abruzzi → Rifugio Oriondé
Überqueren Sie das Rifugio Oriondé und das Plateau Rosa.

Valtournenche
Matterhorn-Tour – Etappe 3: Rifugio Oriondé → Colle del Teodulo
Aufstieg zum Colle del Teodulo, vorbei an der Schweizer Seite der Tour.