Valtournenche

Höhenweg 1 – Etappe 9: Valtournenche → Rifugio Jean Barmasse

Hinweise

  • Anhaltende Steigung in wenigen Kilometern
  • Ohne ausgezeichnete Fitness nicht mit Stufe 10 kombinieren
EWandererSommer · Herbst
Höhenweg 1 – Etappe 9: Valtournenche → Rifugio Jean Barmasse
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Karte & Route

Offizieller GPX-Track — Autonome Region Aostatal / lovevda.it

Beschreibung

Kondition

~1800 kcal geschätzt

Etappe neun ist die kürzeste des gesamten Alta Via 1, aber nicht weniger anspruchsvoll im Gefälle: In weniger als fünf Kilometern steigt der Weg über 650 Meter an und führt vom Zentrum von Valtournenche zum Rifugio Jean Barmasse am Ufer des Lago di Cignana. Die Etappe beginnt mit der Überquerung des Marmore-Wildbachs und dem Aufstieg zum Weiler Valmartin, wo der Weg in einen Nadelwald eintritt und ein anhaltender, gut markierter Aufstieg beginnt. Die Wasserkraftinfrastruktur des Staudamms signalisiert die Nähe zum künstlichen See, einem türkisfarbenen Spiegel, der die Kammlinien des Valtournenche widerspiegelt. Das am Rande des Stausees gelegene Rifugio Jean Barmasse (2157 m) dient am nächsten Morgen als Startrampe für die anspruchsvollste Etappe des gesamten Alta Via. Die Kürze dieser Etappe ist im ursprünglichen AV1-Design gewollt: Sie ermöglicht echte Ruhe und Energiespeicherung vor der langen Überquerung zum Rifugio Cuney. Viele Wanderer erwägen, die neunte Etappe mit der zehnten Etappe zu kombinieren. Davon wird jedoch dringend abgeraten, es sei denn, die Fitness ist außergewöhnlich gut und eine frühe Abreise ist garantiert.

Entlang der Route: von Valtournenche (1520 m), führt der Weg über Lago di Cignana (2140 m) — Turquoise artificial basin below the dam, bis Rifugio Jean Barmasse (2157 m). Unterwegs erreicht man die Hütte Jean Barmasse, ein nützlicher Stützpunkt. Am Horizont dominieren Cervino (4478 m), Grand Tournalin (3379 m), Dent d'Hérens (4177 m).

Geowissenschaften

Geologie & Landschaft

Der kurze Aufstieg führt über penninische Kalkschiefer und Glimmerschiefer mit Serpentinit- und Metabasaltaufschlüssen (Ophiolith) den westlichen Valtournenche-Hang hinauf. Der Cignana-See liegt in einem natürlichen Becken, das auf Würm-Moränen des Valtournenche-Gletschers geformt und dann für die Wasserkraftproduktion künstlich aufgestaut wurde. Die Felsen rund um den See weisen Gletscherspuren und Schmelzwasserschlaglöcher auf. Oberhalb des Staudamms tritt Augengneis des österreichisch-alpinen Grundgesteins mit Quarz- und Feldspatbändern zutage. Kolluviale Ablagerungen und historische Erdrutsche weisen auf Hanginstabilität unterhalb von Valmartin hin. Nadelwälder wachsen auf zersetzten Gletscherablagerungen mit sauren, humusreichen Böden.

Geschichte & Kultur

Der Cignana-Staudamm ist Teil des Wasserkraftnetzes von Valdostan. Die Barmasse-Hütte ist eine strategische AV1-Haltestelle vor der schwierigsten Überquerung nach Cuney.

Wasserstellen

Nachschub in Valtournenche. Trinkwasser im Rifugio Barmasse.

Anreise

VITA-Bus nach Valtournenche. Zugang zum Wanderweg vom zentralen Platz aus.

Parkplatz

Parcheggio a Valtournenche centro, vicino al punto di partenza sentiero.

Nahe Gipfel

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Hütten & Biwaks

Fotogalerie

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Flora entlang des Weges

Angrenzende Etappen