Valtournenche

Höhenweg 1 – Etappe 9: Valtournenche → Rifugio Jean Barmasse

EWanderersummer · autumn
Höhenweg 1 – Etappe 9: Valtournenche → Rifugio Jean Barmasse
Distanz

4.7 km

Aufstieg

+682 m

Abstieg

−25 m

Dauer

2.5 h

Kondition

~1800 kcal geschätzt

Höhenprofil

Valtournenche · 1528 mRifugio Jean Barmasse · 2164 m

Karte & Route

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Offizieller GPX-Track — Autonome Region Aostatal / lovevda.it

Beschreibung

Etappe neun ist die kürzeste des gesamten Alta Via 1, aber nicht weniger anspruchsvoll im Gefälle: In weniger als fünf Kilometern steigt der Weg über 650 Meter an und führt vom Zentrum von Valtournenche zum Rifugio Jean Barmasse am Ufer des Lago di Cignana. Die Etappe beginnt mit der Überquerung des Marmore-Wildbachs und dem Aufstieg zum Weiler Valmartin, wo der Weg in einen Nadelwald eintritt und ein anhaltender, gut markierter Aufstieg beginnt. Die Wasserkraftinfrastruktur des Staudamms signalisiert die Nähe zum künstlichen See, einem türkisfarbenen Spiegel, der die Kammlinien des Valtournenche widerspiegelt. Das am Rande des Stausees gelegene Rifugio Jean Barmasse (2157 m) dient am nächsten Morgen als Startrampe für die anspruchsvollste Etappe des gesamten Alta Via. Die Kürze dieser Etappe ist im ursprünglichen AV1-Design gewollt: Sie ermöglicht echte Ruhe und Energiespeicherung vor der langen Überquerung zum Rifugio Cuney. Viele Wanderer erwägen, die neunte Etappe mit der zehnten Etappe zu kombinieren. Davon wird jedoch dringend abgeraten, es sei denn, die Fitness ist außergewöhnlich gut und eine frühe Abreise ist garantiert.

Wichtige Punkte

  1. Valtournenche

    1520 m · 0 km vom Start

    Stage start from village centre

  2. Lago di Cignana

    2140 m · 4 km vom Start

    Turquoise artificial basin below the dam

  3. Rifugio Jean Barmasse

    2157 m · 4.7 km vom Start

    Stage finish, base camp for stage 10

Geowissenschaften

Geologie & Landschaft

Der kurze Aufstieg führt über penninische Kalkschiefer und Glimmerschiefer mit Serpentinit- und Metabasaltaufschlüssen (Ophiolith) den westlichen Valtournenche-Hang hinauf. Der Cignana-See liegt in einem natürlichen Becken, das auf Würm-Moränen des Valtournenche-Gletschers geformt und dann für die Wasserkraftproduktion künstlich aufgestaut wurde. Die Felsen rund um den See weisen Gletscherspuren und Schmelzwasserschlaglöcher auf. Oberhalb des Staudamms tritt Augengneis des österreichisch-alpinen Grundgesteins mit Quarz- und Feldspatbändern zutage. Kolluviale Ablagerungen und historische Erdrutsche weisen auf Hanginstabilität unterhalb von Valmartin hin. Nadelwälder wachsen auf zersetzten Gletscherablagerungen mit sauren, humusreichen Böden.

Geschichte & Kultur

Der Cignana-Staudamm ist Teil des Wasserkraftnetzes von Valdostan. Die Barmasse-Hütte ist eine strategische AV1-Haltestelle vor der schwierigsten Überquerung nach Cuney.

Wasserstellen

Nachschub in Valtournenche. Trinkwasser im Rifugio Barmasse.

Anreise

VITA-Bus nach Valtournenche. Zugang zum Wanderweg vom zentralen Platz aus.

Parkplatz

Parcheggio a Valtournenche centro, vicino al punto di partenza sentiero.

Hinweise

  • Anhaltende Steigung in wenigen Kilometern
  • Ohne ausgezeichnete Fitness nicht mit Stufe 10 kombinieren

Nahe Gipfel

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Start & Ziel

Start

Valtournenche

1528 m

Ziel

Rifugio Jean Barmasse

2164 m

Hütten & Biwaks

Fotogalerie

Flora entlang des Weges

Themen und Merkmale

Angrenzende Etappen