Bassa Valle

Höhenweg 1 – Etappe 2: Perloz → Rifugio Coda

Hinweise

  • Anhaltender, unerbittlicher Aufstieg über die gesamte Etappe
  • Restschnee bis Mitte Juni oberhalb von 2000 m möglich
EWandererSommer · Herbst
Höhenweg 1 – Etappe 2: Perloz → Rifugio Coda
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Karte & Route

Offizieller GPX-Track — Autonome Region Aostatal / lovevda.it

Beschreibung

Kondition

~2800 kcal geschätzt

Die zweite Etappe des Höhenwegs 1 beginnt mit einem kurzen Abstieg von Perloz in Richtung Lillianes, bevor es zu einem langen, anhaltenden Aufstieg in das Regionale Naturschutzgebiet Mont Mars kommt. Der Weg schlängelt sich nach oben durch Mischwälder aus Birken, Lärchen und Waldkiefern, wo der Straßenlärm schnell nachlässt und das Rauschen der Seitenbäche die Oberhand gewinnt. Mit zunehmender Höhe öffnet sich der Wald zu Hochweiden mit smaragdgrünen Gletscherseen, den berühmten Mont-Mars-Seen, die seit Jahrhunderten Pilger und Wanderer anziehen. Das Rifugio Coda liegt auf 2280 Metern im Herzen des Reservats und wird von der CAI-Sektion von Pont-Saint-Martin betrieben. Es bietet ein echtes Berghüttenerlebnis abseits des Mainstream-Tourismus. Jedes Jahr Anfang Juli findet auf den umliegenden Wiesen die traditionelle Alpenprozession zum Mont Mars statt, eine Zeremonie, die religiöse Hingabe und das pastorale Gedenken der Walsergemeinschaften miteinander verbindet. Die Etappe stellt keine technischen Schwierigkeiten dar, erfordert aber einen stetigen, unerbittlichen Aufstieg: Ein früher Aufbruch ermöglicht es den Wanderern, das grelle Morgenlicht auf den östlichen Gipfeln zu genießen und bequem vor dem Abend in der Hütte anzukommen.

Entlang der Route: von Perloz (1148 m), führt der Weg über Lillianes (565 m) — Brief descent to valley floor, springs near the stream; Mont Mars (2600 m) — Panoramic ridge with emerald glacial tarns, bis Rifugio Coda (2280 m). Unterwegs erreicht man die Hütte Coda, ein nützlicher Stützpunkt. Am Horizont dominieren Mont Mars (2600 m), Mont Nery (3075 m), Monte Rosa (4634 m).

Geowissenschaften

Geologie & Landschaft

Der Mont-Mars-Hang gehört zur österreichisch-alpinen Domäne und weist Aufschlüsse von Augengneis und Granatglimmerschiefern auf, die typisch für das metamorphe Grundgebirge Sesia-Lanzo sind. Gletscherseen auf den Sommerweiden besetzen vom Würmgletscher geformte Kare mit gut erhaltenen Seitenmoränen und voreiszeitlichen Sand-Kies-Ablagerungen. Oberhalb von 1800 m treten Quarzite und Glimmerphyllite mit Bändern aus Quarz-Feldspat-Pegmatiten auf. Alpenmoore entlang des Weges weisen auf postglaziale Seeablagerungen auf undurchlässigem Untergrund hin. Penninische Ophiolithe (Serpentinite und Basalte) sind nur in einiger Entfernung zum Lys-Tal sichtbar. Die unterschiedliche Erosion hat tiefe Schluchten in Glimmerschiefer gegraben, mit unregelmäßigen Gneisblöcken auf Endmoränen.

Geschichte & Kultur

Das regionale Naturschutzgebiet Mont Mars schützt alpine Ökosysteme und Gletscherseen. Anfang Juli findet die Mont-Mars-Alpenprozession statt, bei der Hingabe und Walser-Hilfserinnerung miteinander verbunden sind.

Wasserstellen

Zuverlässige Quellen bei Lillianes und entlang von Bächen unterhalb von 1500 m. Trinkwasser im Rifugio Coda; wenige Zwischenpunkte über 1800 m.

Anreise

Zufahrt nach Perloz über die Gemeindestraße von Pont-Saint-Martin. VITA-Busse nach Pont-Saint-Martin mit begrenzten Verbindungen zu Bergdörfern.

Parkplatz

Parcheggio limitato a Perloz centro; evitare di lasciare auto su strada comunale stretta.

Nahe Gipfel

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Hütten & Biwaks

Fotogalerie

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Flora entlang des Weges

Angrenzende Etappen

AErstellt und geprüft von Andrea Rama

Datenquelle: Catasto Sentieri Regione VdA + lovevda.it · Open data — DGR 899/2014

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